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Gemeinsam länger lernen – die SIS-Orientierungsstufe

Der Wechsel von der Grundschule zur weiterführenden Schule ist mit vielen Fragezeichen und Herausforderungen verbunden: Für die Eltern stehen oftmals sowohl die Wahl der geeigneten Schulform als auch der geeigneten Schule im Vordergrund – für die Kinder ist der Wechsel aus dem bekannten Klassenverband in eine neue Schule eine große Herausforderung.

Bildungsforscher monieren schon länger, dass der Übergang nach der 4. Klasse in die weiterführende Schule für die persönliche und intellektuelle Entwicklung der Kinder zu früh sei. Das sächsische Schulgesetz sieht für die Klassen 5 und 6 eine Orientierungsfunktion vor: Die Lehrplaninhalte unterscheiden sich nicht bzw. unwesentlich zwischen Oberschule und Gymnasium, und die Differenzierung hinsichtlich der Schulformen und Kompetenzentwicklung beginnt erst ab Klassenstufe 7.

Die SIS führt daher seit letztem Jahr nach und nach eine SIS-Orientierungsstufe ein, bei der die Kinder in Klasse 5 und 6 gemeinsam weiter lernen und erst ab Klasse 7 die Differenzierung nach Schulform beginnt. Wie funktioniert das? Die Klassen lernen weiter gemeinsam – wenn möglich, bleiben unsere SIS-Grundschüler zusammen in einer Klasse. Basis ist der gymnasiale Lehrplan, damit die Grundlagen für jeden möglichen Schulübergang geschaffen sind.

Mit der SIS-Orientierungsstufe möchten wir den Kindern mehr Zeit für ihre Entwicklung geben und dadurch Eltern und Kindern eine sichere Entscheidungsgrundlage zur Wahl der passenden Schulform ermöglichen. An unseren Schulen in Niederwürschnitz und Geithain startete die Orientierungsstufe bereits in diesem Schuljahr, in unseren Schulen in Meerane im neuen Schuljahr, danach folgen Elsterberg und Reinsdorf.

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